Social Networks: Das Gehirn ist auf 150 echte Freunde beschränkt (25.09.2011)
Soziale Netzwerke, wie Facebook oder Twitter, machen es heutzutage sehr einfach, sich mit hunderten Freunden und Bekannten zu vernetzen. Einige Hollywood-Stars haben Millionen von sogenannten „Followern“, aber auch Otto-Normal-Surfer sammeln mit der Zeit einige tausend Kontakte an. Was bringt diese Vernetzung aber letztendlich, wenn man gar nicht in der Lage ist, sich mit allen Kontakten regelmäßig auszutauschen? In einer aktuellen Studie wurde die Kapazitätsgrenze des Gehirns ermittelt, wie viele echte Freunde in sozialen Netzwerken überhaupt möglich sind.
Das Forscherteam um Bruno Goncalves analysierte 1,7 Millionen Twitter-Nutzer und stellte dabei fest, dass die Kapazitätsgrenze im Schnitt bei 150 Kontakten liegt. Dieser Wert ist nicht sonderlich verwunderlich, denn er bestätigt den britischen Anthropologen Robin Dunbar, der lange vor der Verbreitung des Internets vermutete, dass das Gehirn auf etwa 150 stabile Beziehungen zu anderen Menschen beschränkt ist. Für die Beziehung zu Marken und Unternehmen gilt dies in gleicher Weise. Weniger ist eben manchmal mehr! Zu Lesen auf www.neurosciencemarketing.com

