Marketing News

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Zeitungen sind die Sekundenzeiger der Geschichte

Social Networks: Das Gehirn ist auf 150 echte Freunde beschränkt (25.09.2011)


Soziale Netzwerke, wie Facebook oder Twitter, machen es heutzutage sehr einfach, sich mit hunderten Freunden und Bekannten zu vernetzen. Einige Hollywood-Stars haben Millionen von sogenannten „Followern“, aber auch Otto-Normal-Surfer sammeln mit der Zeit einige tausend Kontakte an. Was bringt diese Vernetzung aber letztendlich, wenn man gar nicht in der Lage ist, sich mit allen Kontakten regelmäßig auszutauschen? In einer aktuellen Studie wurde die  Kapazitätsgrenze des Gehirns ermittelt, wie viele echte Freunde in sozialen Netzwerken überhaupt möglich sind.

Das Forscherteam um Bruno Goncalves analysierte 1,7 Millionen Twitter-Nutzer und stellte dabei fest, dass die Kapazitätsgrenze im Schnitt bei 150 Kontakten liegt. Dieser Wert ist nicht sonderlich verwunderlich, denn er bestätigt den britischen Anthropologen Robin Dunbar, der lange vor der Verbreitung des Internets vermutete, dass das Gehirn auf etwa 150 stabile Beziehungen zu anderen Menschen beschränkt ist. Für die Beziehung zu Marken und Unternehmen gilt dies in gleicher Weise. Weniger ist eben manchmal mehr! Zu Lesen auf www.neurosciencemarketing.com
   

Studie: Marketing wird in Unternehmen stiefmütterlich behandelt (17.06.2011)

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Gerade in den vergangenen Jahren ist der Einfluss des Marketings in vielen Unternehmen zurückgegangen. Ein Indikator dafür ist die schwindende Zahl sogenannter Chief Marketing Officer. In vielen Vorständen ist Marketing kein eigenes Ressort, sondern wird vom Vertriebsvorstand mit verantwortet. Gleichzeitig beklagen aber viele Unternehmen hohe Streuverluste ihrer Marketingkampagnen, finden allerdings meist keine Ansatzpunkte für eine Steigerung der Effizienz.

Das Institut für Marken- und Kommunikationsforschung der EBS Business School und KPMG haben dies zum Anlass genommen, die Praxis der wertorientierten Marketingsteuerung näher zu beleuchten. Dabei gaben rund 100 hochrangige Manager von Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen Auskunft darüber, welche Rolle das Marketing in ihrem Unternehmen spielt und inwieweit eine konsequente Planung und Steuerung des Marketings stattfindet. Ein Schwerpunkt der Befragung lag auf den Instrumenten, mit denen die Unternehmen den Erfolg ihrer Marketingmaßnahmen planen und beurteilen. Von großem Interesse war auch, wie eine Verbindung zwischen der eher verhaltenswissenschaftlichen Sicht von Marketing mit der eher auf Finanzkennzahlen fußenden Sicht des Controlling geschaffen wurde.

Die Ergebnisse sind ernüchternd. In jedem dritten Unternehmen existierten keinerlei Ansätze für eine wertorientierte Marketingsteuerung. Zwei Drittel der Befragten sehen Marketingausgaben zwar immerhin als Investition an, doch fehlt regelmäßig eine Analyse des Wertbeitrags der Marketingmaßnahmen. Hier stellt sich sicherlich auch die Gretchenfrage, woran sich der Wertbeitrag bemisst: Sind es reine Absatz- und Umsatzzahlen, sind es Profitabilitäts- und Rentabilitätskennziffern oder sind es Markenwerte und Kundenwerte? Zu lesen in der FAZ...